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«Gaern Vureth. Doran shal!»

 

Ich verstand kein Wort.

 

Was ist das nur für eine Sprache?

Und wer sprach da?

 

Ein ruckendes Geräusch, riss mich aus meinen Gedanken. Der Felsbrocken begann sich zu bewegen.

Langsam und doch fliessend, schob er sich zur Seite. Ein schmaler Spalt öffnete sich und Licht drang in die Höhle.

Nach tagelanger Dunkelheit blendete es mich wie eine grelle Sonne. Ich kniff die Augen zusammen.

Doch ich wollte sehen. Ich musste wissen, wer dort draussen stand. Der Spalt wurde grösser. Immer mehr Licht fiel hinein.

Da erkannte ich, woher das Strahlen kam. Eine kleine Flamme schwebte frei in der Luft.

 

In der Luft?

Sehe ich das wirklich?

Bin ich wahnsinnig geworden? Oder Halluziniere ich?

 

Ich schloss die Augen, schüttelte meinen Kopf und öffnete sie wieder. 

Doch die Flamme war noch da.

Ruhig, flackernd und Lebendig.

 

Okay.

Jetzt ist es so weit.

Ich bin durchgedreht.

Vielleicht sollte man mich gleich in eine Irrenanstalt einliefern.

 

Während ich noch zwischen Realität und Wahn schwankte, wird der Spalt breiter.

Ich sehe eine Gestalt neben der Flamme. Das Licht blendet mich noch immer, doch ich erkenne grobe Umrisse.

Ein Mann. 

Erwachsen, mit einem langen Mantel. 

Er tritt langsam in die Höhle, mit einer ruhigen und kontrollierten Haltung. Hebt seine Hand und spricht erneut, in dieser seltsamen Sprache.

Diesmal sanfter, fast schon singend.

 

«Saelun Dremar, ethil Lirae,
Nuriel shal, vel Anam.»

 

Mit seinen Worten wird mir plötzlich schwer ums Herz, als hätte jemand warmen Sand daraufgelegt.

Mein Körper gibt nach. Der Boden unter mir beginnt zu schwanken. Noch ehe ich begreife, was geschieht, fällt die Dunkelheit über mich.

Ich schlafe ein.

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