Prolog

Es heisst, Avalon sei im Nebel versunken.
Hyperborea – vom Eis verschluckt.
Atlantis – im Zorn der Wellen begraben.
Tartaria – aus der Geschichte getilgt, aus dem Gedächtnis der Menschheit gelöscht.
Und doch …
Was, wenn all diese Namen dieselbe Wahrheit bergen?
Nicht viele Orte, sondern einer. Verborgen jenseits der Grenzen unserer Welt.
Hinter dem ewigen Eis der Antarktis.
Tief im Inneren der Erde.
Oder jenseits der Schleier vergessener Gewässer.
Was, wenn die Geschichten von Feen und Elfen, von Riesen, Drachen, Goblins, Einhörnern und Zwergen keine Träume sind.
Sondern Erinnerungen?
Erinnerungen an eine Zeit, als die Welt noch jung war und die Kontinente noch vereint.
Damals herrschte vollkommenes Gleichgewicht.
Die Natur und alle Lebewesen lebten im Einklang.
Die Magie, auch Äther genannt, durchströmte alles Leben.
Überall wuchsen Weltenbäume.
Uralte Hüter des Seins, deren Wurzeln die Welt verbanden.
Elfen, Zwerge, Riesen, Feen, Menschen und unzählige andere Geschöpfe lebten zusammen in Frieden.
Anfangs suchten auch die Menschen die Nähe zur Natur und zur Magie.
Manche wurden zu Druiden, auch Daràuith genannt, den Bewahrern der Natur und Meistern der Alchemie.
Doch, einige Menschen, wurden neidisch auf die älteren Völker. Auf jene, die tiefer mit dem Äther verbunden waren.
Und dann kam die Gier, nach Macht.

