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Doch ich ging an ihr vorbei.

Ich suchte Einsamkeit.

Einen schmalen Trampelpfad, den man übersieht, wenn man nicht weiss, dass er da ist.
Büsche und grosse Felsen verbargen ihn gut. Ich folgte diesem Pfad, bis ich eine freie Fläche erreichte.

Keine Wurzeln.
Keine Steine.

Der Boden war weich, von Moos und Gras bedeckt.

Genau hier wollte ich bleiben.

 

Ich packte alles aus, baute mein Zelt auf, richtete eine kleine Feuerstelle ein und lief dann durch den Wald, um Holz für das Lagerfeuer zu sammeln und die Gegend zu erkunden.

Ich nahm nichts mit.
Nur meine Wasserflasche.

Mein Handy und den Rucksack liess ich im Zelt. Ich hatte nicht vor, weit zu gehen.

Es war friedlich.

Ruhig.

Ein stiller, entspannter Samstagnachmittag.

Ich hörte der Musik des Waldes zu: dem Wind in den Bäumen, dem Zwitschern der Vögel.

Die Bäume wirkten mächtig.

Ich vergass den Alltagsstress, die Arbeit, alles um mich herum. Zwischen dem Rascheln der Blätter hörte ich ein leises Plätschern.

Ein Bach?

Dachte ich, und folgte dem Geräusch.

Bald erreichte ich einen kleinen Hügel.

Darauf lag ein grosser, moosbedeckter Fels. Unter ihm, floss Wasser durch einen schmalen Spalt und bildete einen kleinen Wasserfall.

Der in einen kleinen Bach floss.

Der Fels war gewaltig. Als ich mich umsah, entdeckte ich direkt neben ihm, einen kleinen Steinhaufen.

Die zu einer Art Mini-Pyramide aufgeschichtet wurde.

Offenbar war ich nicht der Erste, der diesen Ort entdeckt hatte. Wahrscheinlich spielten hier einst Kinder, dachte ich.

Meine Gedanken schweiften zurück in meine eigene Kindheit. An meinen Sandkasten Freund und mich, wie wir an Bächen Staudämme bauten und Steine stapelten.

«Entdecker spielen.»

Ich schmunzelte und freute mich über diesen schönen Tag.

«Solche Orte gab es noch. Man musste nur genau hinsehen», sagte ich vor mich hin.

 

Neugierig ging ich näher an den Felsen heran, um mir den Steinhaufen genauer anzusehen.

Dort entdeckte ich eine feine Einkerbung im Stein. Erst im richtigen Lichtwinkel wurde sie sichtbar: ein Kreis mit drei geschwungenen Dreiecken, die in der Mitte zusammenliefen.

Wie ein Knoten.

Die Linien wirkten zu präzise.

Zu alt, um von spielenden Kindern zu stammen. Etwas daran liess mein Herz schneller schlagen.

Ich kannte dieses Symbol.

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