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Ich wusste nicht warum, doch jede Zelle meines Körpers schrie dasselbe:

Weg.

 

Ich rannte in ein dichtes Gestrüpp.

Äste kratzten, rissen an meinem Pullover und an meinem Shirt.

Doch es war mir egal.

Links, auf einmal ein Knirschen. 

Plötzlich huschte eine schattenhafte Gestalt vorbei. Das Einzige, was ich sah, waren zwei leuchtende Augen. 

Dann, rechts von mir, dieselbe Erscheinung. Ich fing an, immer schneller zu atmen. Hinter mir spürte ich einen Druck. 

Dieses instinktive Gefühl, das einem sagt, dass man sich auf keinen Fall umdrehen darf.

 

Um mich herum, hörte ich überall ein rasend schnelles Huschen. Und immer wieder, diese Augen.

Ich sammelte all meinen Mut, biss die Zähne zusammen und zwang meinen Blick nach vorn. Ohne Vorwarnung blieb ich abrupt stehen und drehte mich um.

Bereit zuzuschlagen, egal was vor mir war.

Doch ich hielt inne und schaute erstarrt rein.

Niemand war da.

Nichts.

Wie konnte das sein?

Ich hatte es deutlich gespürt. Jemand war mir dicht auf den Fersen. Kurz davor, mich einzuholen. Genau dieses Gefühl, wenn man beim Fangen nur noch eine Handbreit Vorsprung hat und weiss, dass der andere gleich zugreift.

Dieses Körpergefühl täuscht sich nie.

Und doch, niemand da.

 

Als ich mich weiter umschaute, hörte ich plötzlich Stimmen. Aber keine klaren, eher brüchig und verzerrt.

Hinter mir. Neben mir. Im Gebüsch vor mir.

Unterbrochen von knurrenden Lauten.

Es war zu dunkel, um etwas zu erkennen.

Panik schoss durch meinen Körper. Ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen.

 

Könnten es Kinder sein? Jugendliche?

Oder etwas, das nur so klang?

 

Das Einzige, was ich erkennen konnte, waren kleine, schattenhafte Gestalten.

 

«Das müssen Kinder sein», redete ich mir ein.

Ich rief mit kräftiger Stimme.

«Ich habe euch schon längst bemerkt! Der Spass ist jetzt vorbei!

Geht nach Hause zu euren Eltern, die machen sich sicher schon Sorge…»

 

Ein tiefes Knurren unterbrach mich.

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